Draußen da ist Wetter

Der Wind fegt durch das Gebüsch. Trägt ein paar Rosenblätter vorbei. Die hat er sich vom Strauch geklaut, der Lump. Jetzt wirbelt er sie durch Luft.  Sie tanzen und drehen Pirouetten wie eine wildgewordene Elevenklasse. Rote Tupfen auf grauem Grund.

Oben schiebt er all derweil Wolken vor sich her. Sie sitzen jauchzend auf seinem Rücken. Ab und an geben sie der Sonne frei. Strahlen schießen durch ihre Lücken. Unterwegs noch ein kleiner Plausch mit den Bäumen. Er wispert in ihren Blättern. Die alten Äste knarzen ärgerlich. Solche Vertraulichkeiten sind ihnen zuwider. Ich steh unten, höre zu und denke, draußen da ist Wetter.

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